Glossar

SMB

SMB | Bild : © duiwoy (Nipitphon Na chiangmai)/Depositphotos.com

Was ist die Definition von SMB?

SMB steht für „Server Message Block“ und ist ein sogenanntes Client-Server-Protokoll, welches den Zugriff auf ganze Verzeichnisse, einzelne Dateien sowie weitere Netzwerkgeräte, wie zum Beispiel Router und Drucker über Schnittstellen in einem Netzwerk regelt. Das SMB-Protokoll kann darüber hinaus für den Informationsaustauch von verschiedenen Prozessen innerhalb eines Systems verwendet werden. In diesem Fall ist die Rede von der Interprozesskommunikation. 

Die lange Geschichte von SMB

Bereits im Jahr 1983 hat der internationale IT-Konzern IBM SMB entwickelt. Im Laufe der darauffolgenden Jahrzehnte entstanden verschiedene Implementierungen und Versionen des Protokolls. Durch „LAN-Manager“, ein speziell entwickeltes Netzwerkbetriebssystem auf Basis von OS/2 wurde SMB erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und letztendlich auch eingesetzt. Mittlerweile wird das Protokoll überwiegend für die Windows-Betriebssystemreihe verwendet. Deren Netzdienste sind hinsichtlich SMB abwärtskompatibel, wodurch Geräte der neuesten Generation mit älterer Hardware ohne Probleme kommunizieren können. Seit der Veröffentlichung des freien Software-Projekts „Samba“ ist es zudem möglich, Server MessageBlock auch unter Unix- und Linux-Distributionen zu verwenden. Auf diese Weise ist eine Kommunikation über verschiedene Plattformen möglich.