Glossar

SSD

SSD | Bild: © scanrail (Oleksiy Mark)/Depositphotos.com

Was ist die Definition von SSD?

SSD ist die Kurzform der englischen Bezeichnung Solid-State-Drive beziehungsweise Solid-State-Disk. Im Deutschen wird sie als Festkörperspeicher oder Halbleiterlaufwerk bezeichnet.

Was ist eine SSD?

In der Informationstechnik wird die SSD als Datenspeicher eingesetzt. Allerdings trifft die Bezeichnung „Drive“ nicht auf die SSD zu, denn bei dieser Bauart gibt es keine beweglichen Teile. Der Begriff soll nur die Verwandtschaft zur herkömmlichen Festplatte symbolisieren. Die erste SSD kam 1978 von der Firma StorageTek auf den Markt. Das Speichermedium ist, kurz gesagt,
ein riesiger USB-Stick, im Inneren eine Kombination aus Flash-Speicher und SD-RAM. Die Hersteller verbinden Flash-Speicherchips, die aus Silizium bestehen, zu einem Sockel. Auf diesem werden die Daten geschrieben und gelesen. Die gängige Größe, auch Formfaktor genannt, für eine SSD sind 2,5 Zoll. Einige Charakteristika machen die SSD gegenüber der Festplatte (HDD) attraktiver.
Da nicht ein bewegliches Teil verbaut ist, ist die SSD leiser und erleidet keinen mechanischen Ausfall. Sie sind leichter als HDDs, verbrauchen weniger Energie und haben schnellere Startzeiten. Ein möglicher Laufwerksausfall wird durch eine spezielle Analyse vorangekündigt. Es gibt Hybridfestplatten, kurz SSHD genannt, die eine SSD mit einer herkömmlichen HDD kombinieren. Hierdurch sollen die Vorteile der SSD mit der normalen Festplatte verknüpft werden.