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Buffalo

Buffalo Technology

Buffalo Technology: NAS-Hersteller im Portrait

Buffalo ist der Name eines japanischen Aktienunternehmens, das sich schon wenige Jahre nach der Firmengründung vor allem auf die Produktion von Datenspeichern und PC-Zubehör spezialisierte. Als globaler Hersteller bietet Buffalo mittlerweile diverse Netzwerk- und Speicherlösungen für Unternehmen sowie für private Haushalte. Zwar produziert der namhafte Anbieter vor allem NAS-Geräte, allerdings stellt Buffalo seit Jahrzehnten auch tragbare Festplatten, Switches und optische Laufwerke her.

Buffalo LS520D0402-EU 4TB (2 x 2 TB) Linkstation 520D 2 Bay Desktop-NAS-Einheit
Buffalo LS520D0402-EU 4TB (2 x 2 TB) Linkstation 520D 2 Bay Desktop-NAS-Einheit
Die LS520-Reihe bietet hohe Leistung, Zuverlässigkeit und große Kapazität; Erhältlich als Gehäuse ohne Festplatten
Buffalo LinkStation LS220 2-Bay-Desktop-NAS-Gehäuse
Buffalo LinkStation LS220 2-Bay-Desktop-NAS-Gehäuse
Hochleistungs-Dual-Issue-CPU: Marvell Armada 370, 800 MHz, 256 MB DDR3 Ram; Lesegeschwindigkeit bis zu 100 MB / s, Schreibgeschwindigkeit bis zu 50 MB / s
Buffalo LS210D0301-EU LinkStation 210 NAS-System 3TB (SATA III, USB 2.0) schwarz/anthrazit
Buffalo LS210D0301-EU LinkStation 210 NAS-System 3TB (SATA III, USB 2.0) schwarz/anthrazit
Single-Bay-NAS ist voll bestückt mit 2, 3 oder 4 TB Kapazität; Hochleistungs-Dual-Issue-CPU

Letzte Aktualisierung am 27.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Entstehung von Buffalo

Auf dem japanischen Markt ist die seit dem 1. Mai 1975 existierende Aktiengesellschaft Buffalo ein wichtiger Marktführer für verschiedene WLAN-Produkte. In Europa ist der Anbieter vor allem für seine leistungsfähigen Netzwerkspeicher (NAS) bekannt. Diese Geräte gibt es seit 2003, wobei der Hersteller die Markennamen LinkStation und TeraStation verwendet. Dass sich der Produzent auf verschiedene NAS-Geräte spezialisierte, war bei der Firmengründung noch nicht absehbar. Ursprünglich stellte das von Makoto Maki gegründete Unternehmen schließlich Audiozubehör her.

Erst ab Juli 1981 erfolgte der Wechsel zu Computer-Technologien. Damals brachte Buffalo seinen PROM-Schreiber RPP-01 heraus. Mit solchen Produkten war der Hersteller zunächst nur in Asien erfolgreich. Zum Ende des Jahrzehnts erfolgte aber die Gründung von Firmenniederlassungen im Ausland. Im Dezember 1989 entstand die erste amerikanische Niederlassung. Zugleich avancierte Buffalo zum Börsenunternehmen, dessen Papiere an der Tokioter Börse gehandelt wurden.

Produktion in Europa

Durch die Übernahme von weiteren Unternehmen gelang Buffalo der Sprung nach Europa. So übernahm der Aktienkonzern im Dezember 1998 die TechWorks Unternehmen in Großbritannien und Irland. Zugleich gründete der Konzern eine neue Holdinggesellschaft zur Organisation der Firmenstruktur. Seit dieser Zeit agieren der Mutterkonzern und die Niederlassungen unter dem Dach der K.K. Buffalo Holding. Die Produktion verlegte das Unternehmen gleichfalls.

Ab 2008 entwickelten sich die Niederlande zum Standort für den Zusammenbau und die Logistik. Die Koordination der europäischen Aktivitäten erfolgt seit dieser Zeit aus dem Nachbarland. Zugleich schuf Buffalo internationale Allianzen mit bekannten IT-Unternehmen. Nach eigenen Angaben arbeitet der Hersteller unter anderem mit Intel, Broadcom und Microsoft zusammen, um eigene Speichertechnologien fortzuentwickeln. Dieser Ansatz führte zu den NAS-Geräten von Buffalo, die im neuen Jahrtausend zum Kern des Geschäfts wurden.

NAS-Geräte im Kurzüberblick

Schon mit der ersten NAS-Variante, die schon den Namen TeraStation trug, erreichte Buffalo ab 2003 zahlreiche Unternehmen aus dem hiesigen Mittelstand. Mit seinen leistungsfähigen NAS-Geräten der ersten Generation versorgte der Hersteller fortan kleinere Firmenstrukturen, denen der Anbieter innovative Speichertechnologie zur Verfügung stellte. Dabei stand eine einfache Bedienung im Fokus der Entwicklung. Das zeigten aktualisierte Varianten, die in den folgenden Jahren in regelmäßigen Abständen erschienen.

Zugleich brachte Buffalo weitere Varianten seiner NAS-Geräte heraus. Mit den kleineren LinkStations wandte sich das Unternehmen aber an Endverbraucher. Diese Versionen zeichneten sich gleichfalls durch ihre hohe Sicherheit und große Zuverlässigkeit aus. Als kompakte Netzwerkspeicher stehen diese Modelle seit mehreren Jahren in vielen deutschen Haushalten. Schon mit den kleinsten Varianten, die Speicherkapazitäten von zwei bis vier Terabyte bieten, ermöglicht Buffalo den Nutzenden weltweiten Datenzugriff.

NAS-Modelle für den Haushalt

Die einfache Bedienung steht auch bei diesen LinkStations im Vordergrund. Es handelt sich um zeitgemäße NAS-Geräte, die Sie mittlerweile auch über das Smartphone einrichten und nutzen können. Allerdings lassen sich Modelle wie die kompakte LinkStation 210 nicht im RAID-Modus einsetzen. Dies ist nur mit den größeren Varianten wie der LinkStation 510 möglich, die nach Unternehmensangaben der „ideale Mittelpunkt des digitalen Zuhauses“ darstellt.

Zum Sortiment des Anbieters gehören außerdem externe Festplatten, die den Markennamen DriveStation erhalten. Das Portfolio von Buffalo umfasst weiterhin Netzwerkkarten und Switches. Hinzu kommen WLAN-Adapter. Es bleibt abzuwarten, in welcher Form der Anbieter dieses Sortiment in Zukunft ergänzt. Dass der Schwerpunkt weiterhin bei der NAS-Technologie liegt, ist nach Angaben des Unternehmens aber gesichert.