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D-Link: Netzwerkproduzent im Portrait

Die D-Link Corporation existiert seit 1986. Heute ist der Anbieter ein wichtiger Hersteller von Netzwerktechnik. Das taiwanische Unternehmen produziert verschiedene Netzwerkprodukte, die auch in Europa erhältlich sind. Mit seinen Geräten ist D-Link nicht nur nur in Privathaushalten, sondern in Unternehmen sowie Bildungsinstitutionen vertreten. Wie sich aus dem kleinen IT-Unternehmen ein Weltkonzern mit weit mehr als 2.700 Mitarbeitern entwickelte, verraten wir Ihnen an dieser Stelle.

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Von Taiwan nach Europa

Der IT-Spezialist Ken Pao gründete in den achtziger Jahren ein Unternehmen, das rasch durch Netzwerktechnik bekannt wurde. Im Jahre 1986 entstand die Datex Systems Inc, der Vorläufer der D-Link Corporation, in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh. In dieser asiatischen Metropole befindet sich bis heute die Zentrale des Konzerns, der schon ein Jahr nach Firmengründung eine Netzwerkkarte produzierte. Mit seinen integrierten Schaltungen war das Unternehmen ab 1989 gleichfalls erfolgreich.

In den 90er Jahren folgte ein erstes Ethernet-Hub, das bereits über die schon ab 1989 existierende Europa-Zweigstelle in London erhältlich war. In den folgenden Jahren weitete der Konzern sein Portfolio an Netzwerkprodukten stetig aus. Seinen ersten Router produzierte D-Link ab 1996. Zum neuen Jahrtausend waren aktualisierte Geräte erhältlich, die D-Link fortan mit WLAN-Funktion
anbot. Mitarbeitende von D-Link stellten ab 2007 zudem Mobiltelefone her, wobei sich das Unternehmen große Expertise in der Bluetooth-Technologie erwarb.

Führungswechsel und Ausgliederungen

Im April 2008 verstarb Firmengründer Ken Kao zur Überraschung der Öffentlichkeit. Kurzfristig übernahm das Aufsichtsratsmitglied Tony Tsau die Nachfolge, bevor der Sohn des Firmengründers ab September 2011 die Kontrolle erhielt. Der neue Vorsitzende des Unternehmens, Roger Kao, verwaltet ein gewaltiges Erbe. Zu ihm gehören mehrere Tochtergesellschaften. Mit mehr als 30 Niederlassungen ist D-Link auf sechs Kontinenten vertreten. Die indische Gesellschaft ist wie der Mutterkonzern an
den Börsen notiert.

Broker handeln außerdem die Aktie von Alpha Networks, die ebenfalls zur Firmenstruktur von D-Link gehört. Es handelt sich um die Entwicklungsabteilung von D-Link, welche mittlerweile zur separaten Produktionsstruktur avancierte, nachdem sie 2003 aus dem Mutterkonzern abgespalten wurde. Für diesen Unternehmensteil arbeiten derzeit mehr als 6.000 Mitarbeiter. Sie ergänzen die Kernstruktur von 2.300 D-Link Angestellten.

Netzwerkprodukte zur hiesigen Nutzung

Die europäische Zentrale von D-Link befindet sich weiterhin in Großbritannien. London ist der Standort der D-Link Europe LTD, die ursprünglich zur Versorgung des US-amerikanischen Marktes entstand. Weil dieser Plan schnell aufgegeben wurde, gibt es in den USA seit mehr als drei Jahrzehnten ein separates Unternehmen. Schnell richtete sich D-Link mit seiner britischen Abteilung auf den lukrativen Markt in Europa aus. Dort konnte sich der Hersteller schon in den frühen 90er Jahren etablieren.

In vielen deutschen PCs arbeiteten damals PCI-Netzwerkkarten des Herstellers, der zudem Switches und Hubs anbot. Schließlich gibt es seit 1991 eine Niederlassung in der Bundesrepublik. Die in der Nähe von Frankfurt gelegene Stadt Eschborn ist seit dieser Dekade die Heimat der D-Link GmbH, die für den deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt verantwortlich ist. In Zürich und in Wien betreibt D-Link allerdings weitere Vertriebsbüros. Dass die aktuelle Unternehmensleitung um CEO Roger Kao und Präsident A. P. Chen dem deutschsprachigen Markt große Relevanz zuweist, zeigen die hiesigen Firmenstrukturen deutlich.

Einblicke in das Sortiment

Im neuen Jahrtausend versorgt D-Link hiesige Haushalte mit einem breiten Portfolio an WLAN-Routern. Zudem produziert D-Link derzeit 3G- und 4G-Geräte, durch die Nutzende einen eigenen WLAN-Hotspot generieren. Eine breite Auswahl an Repeatern, die zur Verstärkung des Netzwerkes über mehrere Stockwerke oder große Flächen dienen, ergänzen dieses Angebot. Mit hochwertiger Technologie gelingt es D-Link nach eigenen Angaben, bis zu 550 Quadratmeter an Fläche zu erreichen.

Zur Generierung einer stabilen Netzwerk-Infrastruktur bietet D-Link außerdem praktikable Switches, die zur stabilen Vernetzung über LAN-Kabeln vielfache Verwendung finden. Ein großes Angebot an Zubehör rundet das große Portfolio an Netzwerkprodukten ab. Die deutsche Zweigstelle von D-Link nennt unter anderem seine populären USB-Hubs, die oftmals mit Features wie einem Kartenleser sowie einem USB-C-Ladeport daherkommen, als Beispiele für solche Produkte.

Zeitgemäßes und Zukünftiges

Zu den Netzwerkprodukten kommen ergänzende Geräte, die sich in die Infrastruktur von Haushalten oder Unternehmen einbinden lassen. Weniger bekannt sind zum Beispiel die WiFi-Kameras, die D-Link im Rahmen seiner Smart-Home-Architektur anbietet. Hinzu kommen weitere Geräte wie eine WiFi-Mini-Steckdose, über die Nutzende zahlreiche Geräte steuern.

D-Link möchte auch zukünftig auf der ganzen Welt „Menschen vernetzen“ Mit seinem derzeitigen Angebot bietet D-Link bereits ein zeitgemäßes Portfolio zur Vernetzung, wobei sich die Produkte oft durch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Zukunft in dieser Hinsicht gravierende Veränderungen bringt.