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Access-Point

etaphop (Wattanaphob Kappago) | Bild: © grand-warszawski (Bartosz Zajączkowski)/Depositphotos.com

WLAN Access Points

Ohne Internet geht heutzutage nichts mehr. Ob zu Hause oder im Büro, wenn die Signalstärke zu schwach ist, reduziert dies die Übertragungsmenge von Daten immens. In der Folge laden sich Seiten langsam bis gar nicht, Videos buffern endlos und Video-Anrufe sowie VoIP funktionieren nicht zufriedenstellend. Ärgerlich ist dies vor allem im beruflichen Bereich, denn Zeit ist bekannterweise Geld. Die Lösung kann ein Access-Point bieten. Im folgenden Ratgeber wird Ihnen erklärt, was das ist, wie er funktioniert und weiteres Wissenswertes, über das Sie informiert sein sollten, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

Access-Point – was ist das?

Bei einem Access-Point handelt es sich um einen Signalverstärker für das Internet. Er findet vor allem in WLAN-Netzwerken Verwendung,. Dort sorgt er für eine schnellere Datenverbindung, wenn der eigentliche Router durch die Signalversorgung von mehreren Endgeräten im Netzwerk überfordert ist und kann die Reichweite des Signals erhöhen. Mit einem Access-Point ist es möglich, die Signalstärke so zu verstärken, dass gleichzeitig über verschiedene Endgeräte zu kommunizieren ist und das Signal optimal dort zu liefern, wo der Router nicht hingelangt.

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Wo ist ein Access-Point hilfreich?

Sie möchten Internet-TV schauen, die Tochter mit dem Smartphone chatten und der Sohn Youtube durchstöbern, während der Partner/die Partnerin plant, am PC online einzukaufen, aber die Signalstärke des Routers verhindert das und/oder sorgt für lästige Störungen? Oder überfordern die neu hinzugekaufte Internet-Alarmanlage und das Smart-Home den Router, sodass Sie parallel keine unterbrechungsfreien Internet-Anrufe mehr tätigen können? Vielleicht steht Ihr Router auch ungünstig und das Signal reicht nicht bis ins Büro oder zum Smartphone im Garten? Schwache Signale zeigen sich häufig vor allem im beruflichen Alltag, wenn mehrere Kollegen zum gleichen Zeitpunkt größere Datenmengen up- und downloaden müssen. Ein Access-Point ist folglich überall dort
hilfreich, wo die Signalweite vom Router nicht ausreicht und das Internet gleichzeitig von mehreren Endgeräten genutzt werden soll.

Wissenswerte Beiträge zum Thema Access-Point


WLAN Verschlüsselung – von WEP bis WPA3

Bis 1999 waren WLAN-Netzwerke vollkommen ungeschützt. Erst ab 1999 wurde die erste Verschlüsselungsmethode eingeführt. Damit sollten WLAN Netzwerke ähnlich sicher werden, wie verkabelte Netzwerke. Die Standards wurden in den folgenden Jahren immer weiter entwickelt, um Sicherheitslücken in den vorangegangenen Standards zu schließen. WEP, WPA, WPA2 und WPA3 Verschlüsselungsmethoden werden zur Verschlüsselung von WLAN Netzwerken genutzt. In puncto Sicherheit unterscheiden sie sich jedoch erheblich voneinander.


Funktionsweise

Ein Access-Point funktioniert in erster Linie als eine Art „Zusatz-Router“. Er wird grundsätzlich mittels LAN-Kabel mit dem Router verbunden und erhält auf diese Weise nahezu gleiche Funktionen, wie der Router. Über diesen ist er auch mit Strom zu versorgen, sodass keine eigene Stromversorgung bereitzustellen ist, was den AP (Abkürzung für Access-Point) in der Standortwahl flexibler werden lässt.

Der AP erhält durch das LAN-Kabel die in den Router eingehenden Signale und stellt ein eigenes Netzwerk damit zusammen. Über WLAN kann sich nun mit WLAN-fähigen Endgeräten in das AP-Netzwerk verbunden werden – gleich, ob mit dem Smart-TV, Smartphone, Tablett oder PC. Eingebundene Geräte erhalten eine eigene IP-Adresse in diesem Netzwerk.

Es folgt über den AP eine gleichmäßige Verteilung der Signalstärke, sodass eine konstante Internetverbindung/-geschwindigkeit für alle Netzwerkgeräte zustande kommt, die nicht gestört wird, wenn mit einem Gerät im Netzwerk größere Datenmengen übertragen werden. Zudem kann ein Access-Point intelligent positioniert werden, damit die Signalreichweite optimiert wird und in der Folge auch Orte zu erreichen sind, wo das Signal des Routers nicht hingelangt. Ähnliche Funktionalität besitzt auch ein sogenannter Repeater.

Unterschied zwischen Access-Point und Repeater

Repeater und Access-Point zeigen sich mit den Funktionen, schwache Signale zu verstärken und die Signalreichweite zu vergrößern. Der Hauptunterschied liegt in der Verbindung zum Router. Während der AP über LAN-Kabel verbunden wird, funktioniert der Repeater wireless. Das heißt, er empfängt die Signale via WLAN vom Router. Dass deshalb kein Kabel zu verlegen ist, bewerten viele User als vorteilhaft. Allerdings ist er mittels Stromkabel an eine Steckdose anzuschließen, sodass es ganz kabelfrei nicht geht. Vorteilhaft zeigt sich der AP im Vergleich zum Repeater, dass durch die LAN-Kabel-Verbindung eine bessere Signalstabilität, Schnelligkeit sowie maximale Signalstärke zu erreichen sind. Ist Ihnen diese Sicherheit wichtig, stellt der Access-Point die optimalere Wahl dar – vor allem für den beruflichen Alltag. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass dazu auch die passende Leistungsstärke des Access-Points nicht außer Acht zu lassen ist.

Unterschiede zwischen Access-Points – Leistungsstärke

Der Hauptunterschied zwischen den AP-Angeboten liegt hauptsächlich in der jeweiligen Leistungsstärke. Je höher diese bei einem AP ist, desto teurer wird er in der Regel. Um nicht unnötig Geld auszugeben, ist es ratsam, die Wahl der Leistungsstärke auf den jeweiligen Anspruch abzustimmen. Für einen Privathaushalt, in dem lediglich kleinere Datenmengen für beispielsweise die Nutzung von WhatsApp und Social Media übertragen werden, reicht ein deutlich leistungsschwächerer Access-Point aus, als zum Beispiel für einen Gamer oder Büro mit mehreren Mitarbeitern. Eine besonders hohe Leistungsstärke sollten Sie wählen, wenn mit einem Access-Point große Flächen mit verstärktem Signal zu versorgen sind. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Router im Chef-Büro steht und das Signal in zehn weiteren Mitarbeiter-Büros sowie in den Lagerhallen empfangen werden soll.

– Single- oder Dual-Band

Es gibt zwei Arten von APs, die auf verschiedenen Frequenzbändern funktionieren. Bei dem Single-Band liegt es bei 2.4 GHz. Mit dieser sind immense Reichweiten mit einer maximalen Geschwindigkeit bis zu 450 Mbit/s zu erreichen. Bei dem Dual-Band Access-Point sind zwei Bänder vorhanden. Dabei wird auf einem zweiten Band mit 5 GHz gefunkt. Es kann für Geschwindigkeiten bis zu 1.300 Mbit/s genutzt werden. Wenn Sie sehr hohe Geschwindigkeiten für Ihre Internetverbindung benötigen, ist folglich ein Access-Point als Dual-Band-Typ die richtige Wahl.

Allerdings sollte beachtet werden, dass Höchstgeschwindigkeiten nicht grundsätzlich gewährleistet sind. Das hängt davon ab, wie hoch die Nutzung der Signale in der Region sind. Liegt eine Überlastung vor, sind Sie mit einem Dual-Band ebenfalls besser beraten, da Sie mit diesem zwischen den beiden Frequenzen wechseln können.

– Ports

Ports sind Anschlussmöglichkeiten für LAN-Kabel. Möchten Sie beispielsweise maximale Leistung aus
dem AP für Ihre VoIP-Anlage herausholen, zeigt sich oftmals ein Direkt-Zugang über LAN-Kabel als
die bessere Option als der Signalempfang über WLAN. Dazu müssen neben dem LAN-Anschluss zum Router weitere Ports vorhanden sein. Hier unterscheiden sich die Modelle in der Anzahl dieser, die sich in
der Regel zwischen zwei und acht Ports bewegen.

– MU-MIMO

MU-MIMO steht für „Multiple User – Multiple in Multiple Out“. Das bedeutet, dass mit einem Access-Point, der MU-MIMO unterstützt, innerhalb eines Heimnetzwerkes über WLAN je zwei oder mehr Empfangseinheiten sowie Sendeeinheiten zur gleichen Zeit in Unabhängigkeit voneinander, miteinander kommunizieren können. Die Anzahl der über das WLAN zu übertragende Datensätze hängt davon ab, wie viele Antennen vorhanden sind. Durch diese Technologie wird das WLAN stabiler sowie der Datendurchlauf erhöht. Voraussetzung ist, dass alle daran beteiligten Geräte vom Router über den Access-Point bis zu den Endgeräten mit MU-MIMO ausgestattet sind.

Datenverschlüsselung

Sensible und persönliche Daten sollten geschützt über den Access-Point übertragen werden. Das betrifft vor allem die Übertragung von Bank- und Kreditkartendaten sowie firmeninterne Informationen, die nicht in Hände Dritte gelangen sollten. Dazu ist eine Datenverschlüsselungs-Technologie erforderlich, die jeder AP in der Regel auch besitzt. Unterschieden wird hierbei zwischen drei verschiedenen Standards für die WLAN-Übertragung:

– WPA – kurz für WiFi Protected Access

WPA wurde im Jahr 2003 eingeführt. Da es in den folgenden Jahren zunehmend Schwachstellen gab, wurde es verbessert und um dynamische Schlüssel ergänzt. Damit bietet es im Vergleich zur Erstversion eine deutlich höhere Sicherheit. Dies geschieht wahlweise über einen pre-shared-key oder das EAP (Extensible Authentication Protocol). Der pre-shared-key findet meist Anwendung im Heimnetzwerk. Dabei handelt es sich um ein Passwort, das im Access-Point festgelegt wird und für den Zugang ins drahtlose Netzwerk auf den betroffenen Endgeräten einzugeben ist. Für umfangreiche Netzwerke wird in der Regel das EAP benutzt, über das verschiedene Authentifizierungsverfahren unterstützt werden, wie beispielsweise Username in Kombination mit einem Passwort, digitale Zertifikationen oder Sim-Karten von Smartphones.

– WPA2

WPA2 gilt aktuell als die bisher sicherste Methode, die schwer von Hackern zu knacken ist. Ein komplizierter Verschlüsselungsalgorithmus schützt die Daten und vor unbefugtem Zugang zum Netzwerk, sofern ein sicheres Passwort der höchsten Kategorie zusätzlich den Zugang sichert.

– WEP – kurz für Wired Equivalent Privacy

WEP ist die erste Datenverschlüsselungs-Technologie, die in der Basis so funktioniert, wie der Nachfolger WPA. Allerdings ist hierbei auf pre-shared-key und EAP zu verzichten, was diesen Standard zu den am einfachsten zu knackenden macht und deshalb nicht mehr zeitgemäß und ausreichend gut Ihre Daten sichert.

Verbindung zum Access-Point herstellen

  1. LAN-Kabel vom Router in den Access-Point einstecken und diesen anschalten
  2. Am PC im Browser in die Adressleiste die IP-Adresse des APs eingeben (steht in den Begleitunterlagen vermerkt)
  3. Alternative: über Internetoptionen auf „Netzwerk wählen“ gehen und Access-Point auswählen – Access-Point konfigurieren
  4. Wie er zu konfigurieren ist, hängt von dem Modell ab und ist der jeweiligen Produktbeschreibung/-anleitung zu entnehmen
  5. Geben Sie dem AP einen Netzwerknamen
  6. Datenverschlüsselungsmethode auswählen
  7. Passwort wählen, Einstellungen speichern und abschließen
  8. Mit gewünschten Endgeräten automatische Suche nach dem Netzwerk starten
  9. Auf „Verbinden“ klicken und nach Aufforderung das Passwort eingeben – Fertig!

Wie teuer sind Access-Points?

Access-Points sind in den verschiedensten Preisklassen erhältlich. Je höher der Qualitätsstandard, umfangreicher die Funktionen und leistungsstärker das Gerät ist, desto teurer werden sie. Hier gilt es abzuwägen, welcher Bedarf und Anspruch in den genannten Punkten besteht. Bei der Qualität sollte nie gespart werden, denn aus dieser resultiert die Funktionssicherheit, Zuverlässigkeit sowie höhere Lebensdauer. Für einen kleinen Ein-Personen-Haushalt gibt es ausreichend gute APs bereits unter 20 Euro. Für gute Höchstleistungsgeräte können Sie mit Preisen von bis zu über 100 Euro rechnen.

WLAN Access Points – Bauform und Technik

WLAN Access Points sind von der Bauform her in der Regel kleiner als herkömmliche WLAN-Router. Es gibt kompakte Modelle, die eine runde oder rechteckige Form besitzen und direkt mit einer Steckdose verbunden werden. Die größeren Bauformen erinnern vom Design her an WLAN-Router und haben meistens 2 oder mehr Antennen. Es gibt sowohl Geräte mit sichtbaren als auch Modelle mit unsichtbaren Antennen.

WLAN Access Points erfüllen in Netzwerken die gleichen Aufgaben wie Switches oder Bridges. Deshalb befinden sich die Wireless Access Points im OSI-Modell ebenfalls in der zweiten Schicht (Data Link Layer). Die gängigen WLAN-Router sind intelligente Verbundgeräte und bestehen aus einem Router mit einem integrierten WLAN Access Point. Deshalb besitzt ein Router noch weitere Funktionen als ein reiner Access Point und stellt den Kommunikationsgeräten Paketfilter, Routing und einen DHCP-Server zur Verfügung.

WLAN Access Points fungieren als reine Schnittstellen für alle kabellosen Kommunikationsgeräte und haben in der Regel nur einen LAN-Anschluss. Die drahtlose Verbindung zu diversen Endgeräten, wie Laptops, Smartphones oder Drucker, erfolgt über einen eingebauten Drahtlosadapter (Wireless Adapter). Über das Local Area Network lassen sich die Access Points mit einem festen Kommunikationsnetz verbinden.

Protokoll, Verschlüsselung und Betriebsmodi

Die meisten WLAN Access Points verwenden ein standardisiertes Protokoll gemäß IEEE 802.11. Das IEEE 802.11-Protokoll ist mit dem Mehrfachzugriffsverfahren CSMA/CA ausgestattet. Die „Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance“ ist ein gängiges Prinzip für die Vermeidung von Kollisionen in Netzwerken, in denen mehrere Stationen auf den gleichen Kanal zugreifen. Das Mehrfachzugriffsverfahren gewährleistet einen störungsfreien Betrieb.

Durch das optionale Verschlüsselungsverfahren WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2) können die Nutzer die Datenkommunikation vor Eindringlingen schützen. Ältere Modelle unterstützen das unsichere WEP- oder das nicht optimale WPA-Verfahren. Dank der unterschiedlichen Betriebsmodi lassen sich die Wireless Access Points in verschiedenen Infrastrukturen verwenden.

Über das „Basic Service Set“ wird ein einzelner WLAN Access Point mit allen drahtlosen Endgeräten zu einem autarken Intranet verbunden. Via „Extended Service Set“ lassen sich mehrere drahtlose Zugangspunkte verwenden und dadurch können größere Flächen abgedeckt werden. Die verbundenen Geräte werden dank Roaming automatisch zwischen allen im Netzwerk befindlichen Access Points übergeben.

Über das WDS (Wireless Distribution System) können mehrere WLAN Access Points miteinander drahtlos kommunizieren. In der Praxis kommen die Modi Wireless Bridge (Punkt-zu-Punkt-Verbindungen) und Wireless Repeater (Punkt-zu-Multipunkt-Verbindungen) zum Einsatz. Im Betriebsmodus „Ethernet Bridge“ wird eine Verbindung zu einem kabelgebundenen Netz hergestellt. Dadurch können die verbundenen Geräte auch auf eine verfügbare Kabel-Internetanbindung zugreifen.

Wird ein Access Point im „Client-Modus“ betrieben, übernimmt das Gerät die Funktion eines klassischen Wireless-Adapters. Durch diesen Modus können Endgeräte in die drahtlosen Infrastrukturen eingebunden werden, die ausschließlich eine drahtgebundene Netzwerk-Schnittstelle besitzen.

Unterschiede zum Range Extender

Range Extender kommen hauptsächlich in kleineren, privaten Haushalten zum Einsatz, während WLAN Access Points vorwiegend in größeren Netzwerken und Unternehmen verwendet werden. Mit beiden Geräten lassen sich vorhandene Netzwerke vergrößern. Range Extender erweitern die Funkabdeckung von einem WLAN-Router. Sie sind für größere Netzwerke weniger geeignet, denn die Extender unterstützen in der Regel nur 20 Geräteverbindungen zur gleichen Zeit.

Im Vergleich dazu können Wireless Access Points für mehr als 60 Verbindungen zur gleichen Zeit eingesetzt werden. Werden die intelligenten Geräte in mehreren Räumen eines großen Bürokomplexes installiert, können sich die Nutzer ohne eine Unterbrechung der Verbindung vollkommen frei von einem Raum zum nächsten bewegen. Die drahtlosen Endgeräte wechseln nahtlos ihre Verbindung zu den Access Points. Die Nutzer merken es nicht einmal, dass sie zwischen unterschiedlichen Netzwerken wechseln.

So werden WLAN Access Points in der Praxis eingesetzt

Über die Wireless Access Points werden Laptops und weitere mobile Endgeräte über ein drahtloses Funknetz mit einem LAN oder einem kabelgebundenen Datennetz (Kabelfernseh- oder Telefonnetz) verbunden. Ein WLAN Access Point kann zusätzlich im Ad-hoc-Modus arbeiten und fungiert als zentrale Schnittstelle für mehrere Endgeräte. Dadurch lassen sich in der Praxis Computer, Drucker und weitere Endgeräte ohne Kabel miteinander verbinden.

Da jeder WLAN Access Point mehr als 60 gleichzeitige Verbindungen unterstützt, lassen sich mit mehreren Geräten riesige Firmennetzwerke realisieren. Die Access Points können an jedem Ort installiert werden, an dem sich ein Ethernetkabel (LAN-Kabel) verlegen lässt. Neuere Modelle sind mit der Technik PoE+ (Power over Ethernet Plus) kompatibel. Dadurch können Strom und Daten über das Ethernetkabel fließen. Somit muss kein separates Stromkabel mehr verlegt werden.

Neben den vielen praktischen Standardfunktionen besitzen moderne Access Points noch einige nützliche Zusatzfunktionen. Mittels der ACL (Access Control List) lässt sich der Gästezugriff auf das Netzwerk einfach regulieren. Die Benutzer des WLAN-Netzwerks können bequem verwaltet werden. Ist eine Cluster-Funktion vorhanden, ist dies ein großer Vorteil für die IT-Administratoren. Die
Admins können dadurch das gesamte WLAN-Netzwerk samt aller Access Points als eine Einheit konfigurieren und sichern.

Worauf sollten private Nutzer bei einem WLAN Access Points achten?

  • das Gerät muss mit dem Internet-Router kompatibel sein
  • ein WDS-Modus ermöglicht eine einfache Einrichtung
  • der Drahtlosstandard des Access Points muss mit den Geräten im Heimnetzwerk kompatibel sein
  • die wichtigsten Sicherheitseinstellungen sollten bereits ab Werk eingestellt sein
  • der WLAN Access Point muss WPA2 unterstützen
  • weitere Anschlussmöglichkeiten für zusätzliche Geräte sind von Vorteil
  • einfache Konfiguration dank Assistenten und Weboberfläche

Welche Eigenschaften sollte ein WLAN Access Point für Unternehmen besitzen?

  • der Access Point sollte die maximale Geschwindigkeit zwischen allen Komponenten gewährleisten
  • die Konfiguration sollte zur Sicherung und Dokumentation exportiert werden können
  • zusätzliche Sicherheitseinstellungen sind von Vorteil
  • die Verschlüsselung muss mit WPA2 erfolgen
  • neue Access Points sollten mit vorhandenen Access Points kompatibel sein
  • eine zentrale Verwaltung via Cluster-Funktion ist vorteilhaft
  • moderne Geräte über das Netzwerk mit Strom versorgt
  • erweiterte Funktionen, wie Analysemöglichkeiten, Gästenetzwerk und Zuteilungsmöglichkeiten sind von Vorteil

Wie werden WLAN Access Points eingerichtet?

Jeder Wireless Access Point besitzt einen anderen Menüaufbau, die WLAN-Einstellungen an sich sind meist identisch. Im Handel gibt es preiswertere Geräte für den Heimgebrauch und leistungsstärkeren Modelle für den Einsatz in Unternehmen. Konfiguriert werden die WLAN Access Points über ein modernes Webinterface oder es wird eine Software (Controller) benötigt. Zuerst müssen sich die Nutzer mit dem WLAN Access Point verbinden. Zu diesem Zweck öffnen sie einfach den Browser an einem angeschlossenen Gerät und geben die IP-Adresse ihres Access Points ein. Die Adresse befindet sich sowohl auf der Unterseite als auch in der Anleitung des WLAN Access Points. Nach der Eingabe der Adresse erscheint ein Login-Bildschirm. Hier müssen die Nutzer den Benutzernamen (meist root oder admin) und das Standard-Passwort eingeben. War der Login erfolgreich, lassen sich diverse Einstellungen vornehmen. Als Erstes sollten die Nutzer das Passwort ändern.

SSID, Netzwerkmodus und Wi-Fi-Kanal

Die SSID (Service Set Identifier) ist der frei wählbare Name des WLAN-Netzwerks. Die meisten WLAN Access Points unterstützen die beiden Frequenzbänder 2,4 und 5 GHz. Das 2,4 GHz-Band wird von vielen elektronischen Geräten, wie Mikrowellen-Herden, Bewegungsmeldern und Bluetooth-Geräten, genutzt. Dadurch sind die Interferenzen höher als beim 5 GHz-Band. In diesem stehen den Nutzern dadurch mehr freie Funkkanäle zur Verfügung. Dafür besitzt das 2,4 GHz-Band aufgrund der niedrigeren Frequenz eine höhere Reichweite. Durch das größere Frequenzspektrum des 5 GHz-Bands profitieren die verbundenen Geräte von einer höheren Bandbreite. Wird nicht viel Bandbreite benötigt oder ist eine hohe Reichweite wichtiger als die Bandbreite, reicht das 2,4 GHz-Band aus.

Kommen Geräte mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Einsatz, sollte der Netzwerkmodus auf „auto“ oder „gemischt“ gestellt werden. Entweder stellen die Nutzer für den WLAN Access Point einen festen Wi-Fi-Kanal ein oder sie lassen die Einstellung auf „auto“. Im letzteren Fall sucht das Gerät automatisch nach einem geeigneten Kanal. Bei der WLAN-Sicherheit wählen die Nutzer am besten die WPA2-Verschlüsselung aus. Wird der MAC-Adressen Filter aktiviert, verbindet sich der Access Point nur mit Endgeräten, deren MAC-Adresse in den Einstellungen eingetragen wurde.

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